Mittwoch, 21. November 2007

Gespräch mit dem Mächtigsten












Er wusste, dass er sterben würde. Er wusste es!
Ihm blieben nur noch ein paar Stunden.
Ein paar wenige, kostbare Stunden. Er hatte nicht lange gelebt, er wurde nicht alt, doch er wusste, dass er seinen Auftrag so gut wie erfüllt hatte.
Es fehlte nur noch dieser eine Schritt. Sein letzter. Dann, ja dann hätte er etwas getan, etwas vollbracht, das noch nie ein Mensch für andere getan hatte. Noch nie. Er wäre der erste. Denn außer ihm konnte es niemand. Denn er war etwas Besonderes. Er war nicht normal, er war außergewöhnlich. Nur deshalb konnte er es tun. Doch noch war es nicht so weit. Noch hatte er ein paar Stunden Zeit und in der Zeit die ihm noch blieb, bevor die Soldaten kommen würden um ihn zu verhaften, in dieser Zeit wollte er noch mit jemandem sprechen. Mit jemandem der mächtiger ist als jeder General, mächtiger als jeder Terrorist, mächtiger als jeder Religionsstifter, ja mächtiger als jeder Präsident. Er brauchte sich nicht anzumelden, keinen Termin zu vereinbaren, sondern er ging einfach zu ihm. An den Ort wo sie sich verabredet hatten. Er ging in den Garten oberhalb der Stadt, kniete sich vor dem Mächtigen nieder und redete mit ihm. Er redete einfach mit ihm. Nicht irgendwie geschwollen oder so, sondern eigentlich wie zu seinem Vater.
Und es hörte sich nicht nur so an, sondern es war tatsächlich so: Es redete der Sohn, mit seinem Vater. Es redete Jesus mit Gott seinem Vater.
Kurz bevor Jesus umgebracht wurde betete er. Für diese Welt, seine Freunde. Und für uns. Ja, auch für dich!

Und wenn Jesus damals für andere gebetet hat, dann folgen wir seinem Beispiel. Und deshalb haben sich am Dienstag, den 20.11. um 19.ooUhr 45 Leute in der unglaublich schön dekorierten Aula der Elisabeth-Schule getroffen, um dem Vorbild Jesus zu folgen. Sie sangen, sie beteten, redeten mit ihrem himmlischen Vater. An vielen verschiedenen Stationen, auf unterschiedliche Art und Weise.
Viele Schüler und Schülerinnen aus den unterschiedlichsten Schulen in Marburg haben diesen tollen Abend vorbereitet und durchgeführt. Nun ist er vorbei und wir sind alle gespannt, wie Gott, unser Vater antworten wird. Wir haben für die Lehrer an den Schulen gebetet, weil viele krank sind. Wir haben für Weisheit unserer Direktoren gebetet. Für mehr Gerechtigkeit und weniger Mobbing. Für Mut, Frieden zu stiften. Für mehr Schüler, die sich trauen, an ihren Schulen für ihre Schulen zu beten. Und für Räume dazu. Wir haben dafür gebetet, dass die Liebe Gottes in den Schulen Marburgs immer realer wird.

Das war der PrayDay 2007, der Deutschlandweite Gebetstag für die Schule, hier in Marburg.
Organisiert und Durchgeführt von Schülern deiner Schule?




Dein Team von


*god in school*